Baufinanzierung im Vergleich

By | 22. Januar 2016

Ist die Entscheidung für das Eigenheim gefallen, folgt der nächste Schritt, die Planung der Baufinanzierung. Diese Phase sollte keinesfalls vernachlässigt werden, denn eine falsch gewählte Finanzierung zerstört meist nicht nur den Traum vom Eigenheim, sondern zieht den finanziellen Ruin nach sich. Die geläufigsten Arten der Baufinanzierung sind Baufinanzierungen mit laufender Tilgung, Finanzierungen durch einen oder mehrere Bausparverträge, Finanzierung durch eine Renten- oder Lebensversicherung.

Weitere Formen sind eine Förderung durch die KfW- Bank, oder Renovierungs- bzw. Hypothekendarlehen. Diese Möglichkeiten sind für den zukünftigen Bauherren im ersten Moment recht verwirrend. Die folgenden Erklärungen sind ein Einstieg, eine Beratung durch den Fachmann ist jedenfalls unerlässlich. Bei der Finanzierung mit laufender Tilgung handelt es sich um die klassische Finanzierungsform. Hier wird das Darlehen in gleich bleibenden Beträgen zurück gezahlt.

Diese setzen sich zusammen aus dem Zinsteil und dem Tilgungsteil. Die Eingangstilgung sollte mindestens ein Prozent betragen. Abgesichert wird das Darlehen meist mit einem Finanzierungs- Schutzbrief oder einer Risiko- Lebensversicherung. Wenn ein Bausparvertrag vorhanden ist, bietet sich die Finanzierung mit diesem an, da Bauspardarlehen recht günstig sind, planungssicher durch feste Zinsen und flexibel. Sollte der künftige Bauherr noch keinen Bausparvertrag abgeschlossen haben, besteht die Möglichkeit, sich die günstigen Konditionen der Bausparkasse durch ein Vorausdarlehen zu sichern.

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Die Finanzierung mit einer Renten- oder Lebensversicherung bietet sich an, wenn man während der Laufzeit nur die festgesetzten Zinsen zahlen will. Das eigentliche Darlehen wird bei Vertragsende der Versicherung mit der Ablaufleistung verrechnet. Vorteile dieser Finanzierung sind die Absicherung der Angehörigen während der Finanzierung, Möglichkeit der steuerlichen Absetzung der Zinsen und konstante Zinssätze. Für bestimmte Bau- und Renovierungszwecke, die in dem KfW Wohneigentumsprogramm oder dem KfW CO2 Gebäudesanierungsprogramm enthalten sind, kann man recht günstige Förderdarlehen von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) erhalten. Auf das Renovierungs- Darlehen mit günstigen Konditionen greift man zurück, wenn man eine gebrauchte Immobilie erworben oder geerbt hat und diese aus- bzw. umbauen möchte oder sogar durch einen Anbau erweitern will.

Von den Bausparkassen werden weiterhin Hypotheken- Darlehen angeboten. Diese haben, in Verbindung mit einer kapital bindenden Lebensversicherung, folgende Vorteile: Sicherheit der Angehörigen während der Darlehens- Laufzeit durch die Lebensversicherung, Versicherung dient als Tilgungsersatz, die Zinsgestaltung ist gleichbleibend und somit übersichtlich. Die Laufzeiten dieses Darlehens bewegen sich zwischen zehn und dreißig Jahren. Sollten sich bei der gewählten Finanzierungsform die Bedingungen ändern, wie zum Beispiel durch Beendigung der Zinsfestschreibung, sollte man über eine Umschuldung nachdenken.

Durch die Umfinanzierung, d. h. die Übertragung des Darlehens auf ein anderes Finanzinstitut mit günstigerem Finanzierungsangebot, kann man Zinsschwankungen auffangen und damit die Belastungen senken. Diese Option bietet sich allerdings in der Regel erst nach Ablauf der Zinsfestschreibung an. Eventuell lohnt sich auch die Umfinanzierung vor dem Ende der Zinsfestschreibung, auch wenn in diesem Fall von dem ursprünglichen Darlehensgeber eine Vorfälligkeitsentschädigung gefordert wird.

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