Darlehen zur Baufinanzierung

By | 22. Februar 2016

Da sehr viele Bürger in Deutschland ein eigenes Heim als großes Ziel im Leben ausgeben, ist daher die Nachfrage nach Darlehen zur Baufinanzierung nach wie vor ungebrochen. Es gibt in diesem speziellen Finanzierungsbereich nicht nur sehr viele Anbieter, sondern auch verschiedene Arten von Darlehen. Bevor man sich für ein bestimmtes Darlehen zur Baufinanzierung entscheidet, sollte man auch jeden Fall die vorhandenen Angebot sehr genau miteinander vergleichen.

Denn gerade im Bereich der Baufinanzierung können schon geringer Unterschiede, zum Beispiel im Zinssatz, zum Teil erhebliche Mehrbelastungen bedeuten. Grundsätzlich sollte man neben dem Effektivzins auch die vorhandenen Bedingungen miteinander vergleichen, wie zum Beispiel mögliche Sondertilgungen oder Vorfälligkeitsentschädigungen.

Wenn man eine Baufinanzierung durchführen möchte, und dazu ein geeignetes Darlehen zur Baufinanzierung sucht, ist es oftmals auch sinnvoll, verschiedene Darlehen aus diesem Bereich miteinander zu kombinieren, um die individuell optimale Finanzierung zu erreichen. Es gibt hauptsächlich vier verschiedene Darlehensarten, die man für eine Baufinanzierung heutzutage verwendet. Es handelt sich dabei um das Hypothekendarlehen, das Bauspardarlehen, das endfällige Darlehen und das KfW-Förderdarlehen.

 

Bauszinsen vergleichen


Das Hypothekendarlehen ist sicherlich immer noch das am häufigsten genutzte Darlehen, wenn es um eine Baufinanzierung geht. Dieses wird oftmals auch als Annuitätendarlehen bezeichnet. Im Rahmen des Hypothekendarlehens kann sich der Kunde entscheiden, ob er eine Zinsfestschreibung oder einen variablen Zinssatz haben möchte. Diese Zinsen und die vorhandene Anfangstilgung bilden dann die ersten Raten, die der Kunde dann fortan monatlich zur Tilgung des Hypothekendarlehens zu zahlen hat.

Die Bank sichert ein Hypothekendarlehen fast ausnahmslos durch die Eintragung einer Grundschuld zu ihren Gunsten ab. Das endfällige Darlehen ist eine Variante des Hypothekendarlehens. Der Unterschied besteht darin, dass beim endfälligen Darlehen die monatliche Rate nur aus dem Zinsanteil besteht, und keine Tilgung erfolgt. Diese wird erst mit Fälligkeit des Darlehens in einer Summe vorgenommen, zum Beispiel durch die Auszahlung einer Kapitallebensversicherung.

Auch das Bauspardarlehen gehört zu den oftmals genutzten Darlehen zur Baufinanzierung. Es zeichnet sich vor allem durch seinen sehr günstigen Darlehenszinssatz aus, der in der Regel noch ca. 1,5 Prozent unter dem Zinssatz für die Inanspruchnahme eines Hypothekendarlehens liegt. Der Kunde hat hier große Planungs- und Kalkulationssicherheit, da der einmal zugesagte Darlehenszins für die gesamte Darlehenslaufzeit bestehen bleibt. Eine weitere kostengünstige Alternative, die man in die Baufinanzierung einbauen kann, ist das so genannte KfW-Darlehen.

Dieses zeichnet sich ebenfalls durch sehr gute Konditionen aus und ermöglicht es dem Kunden mitunter auch, erst ab einer Laufzeit von 10 Jahren mit der Tilgung beginnen zu müssen. Die Kombination der vier genannten Darlehen zur Baufinanzierung stellt in Zusammenhang mit dem vorhandenen Eigenkapital daher nicht selten einen optimalen Aufbau einer Finanzierung für das gewünschte Eigenheim dar.

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