Ableben des Darlehensempfängers

By | 23. Februar 2016

Was passiert beim Ableben des Darlehensempfängers?

Mit dieser Thematik werden sich die meisten Bauherren recht früh auseinandersetzen. Bereits die meisten Kreditinstitute fordern eine Sicherheit für den Fall, dass der Darlehensempfänger vorzeitig verstirbt.

Die beste Möglichkeit, seine Hinterbliebenen vor einem riesigen Schuldenberg zu bewahren, ist eine Risikolebensversicherung. Grundlage einer solchen Versicherung ist eine komplette ärztliche Untersuchung des Kreditnehmers um mögliche Risiken wie Krankheiten, Allergien oder sonstige Schädigungen abschätzen zu können. Auf der Basis dieser Untersuchung und der zu versichernden Summe werden die monatlichen Versicherungsbeiträge ermittelt. Nur im Todesfall erfolgt die Auszahlung. Da die versicherte Summe vorher fixiert wird, entsteht im Falle des Ablebens zum Ende der Laufzeit hin ein Geldüberschuss. Sollte die Versicherung nicht in Anspruch genommen werden, verfallen nach Ablauf der Laufzeit alle Beiträge, lediglich ein sehr geringer Überschussanteil wird dem Versicherten ausgezahlt. Mitunter werden Risikolebensversicherungen als Kapitallebensversicherung angeboten, die dem Versicherungsnehmer am Ende ein Ersparnis bringen. Die meisten Experten raten jedoch von einer solchen Option ab. Da während der Zeit der Kredittilgung der finanzielle Spielraum begrenzt ist, kann diese Variante eine Familie schnell an die Grenze ihrer finanziellen Möglichkeiten bringen, immerhin betragen die Kosten für die Kapitallebensversicherung etwa das Zehnfache einer einfachen Risikolebensversicherung.

Eine besondere Form der Risikolebensversicherung ist die Restschuldversicherung. Hierbei sind sowohl die Beiträge als auch die versicherte Summe dynamisch und passen sich der jeweiligen Restschuld bei den Baufinanzierern an.

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