Berufsunfähigkeit

By | 23. Februar 2016

Was passiert bei Berufsunfähigkeit mit dem Kredit?

Ein Blick in die Statistiken macht klar, dass die Gefahr einer Berufsunfähigkeit nicht gering ist, immerhin jeder vierte Erwerbstätige ist vor dem Rentenalter nicht mehr in der Lage, seinem Beruf nachzugehen. Gründe dafür sind physische oder psychische Krankheiten oder Unfälle. Gerade für Kreditnehmer kann eine Berufsunfähigkeit weit reichende Folgen haben. Werden die Raten für das Haus nicht mehr gezahlt, droht die Zwangsversteigerung.

Auf den Staat sollte man sich nicht allein verlassen. Wer nach 1961 geboren ist, bekommt eine Rente nur dann, wenn er erwerbsunfähig ist, demnach auch nicht in einem anderen Beruf arbeiten kann. Sind drei Stunden in irgendeiner Tätigkeit möglich, erhält man den halben Rentensatz. Wer vor 1961 geboren wurde, muss in den fünf Jahren vor der Berufsunfähigkeit mindesten drei Jahre in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis gestanden haben. Auch dann greift die gesetzliche Invalidenrente nur dann, wenn die Leistungsfähigkeit im Beruf nach einem Unfall oder einer Krankheit weniger als 50 Prozent beträgt.

Um die Versorgungslücke zwischen den immer geringer werdenden staatlichen Leistungen und dem Gehalt vor der Berufsunfähigkeit schließen zu können, ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung dringend nötig. Wer zur Absicherung seiner Baufinanzierung bereits eine Risikolebensversicherung abgeschlossen hat, kann die Berufsunfähigkeit oft sehr preiswert mit versichern lassen. Auch zu Renten- und Kapitallebensversicherungen kann die Berufsunfähigkeit meist problemlos und kostengünstig zugebucht werden.

Wer bereits vor Aufnahme des Kredites über eine Berufsunfähigkeitsversicherung verfügt, sollte prüfen, ob diese im Ernstfall die Ausgaben für Lebenshaltung und Kreditraten deckt.
Bauszinsen vergleichen