Sondertilgung

By | 23. Februar 2016

Sondertilgung

Durch gute Wirtschaftung, Gehaltserhöhungen, auslaufende Lebensversicherungen oder Schenkungen ist es nicht selten, dass Kreditnehmer am Jahresende Geld über haben. Um dieses in die außerplanmäßige Tilgung des Kredites fließen zu lassen, empfiehlt es sich, bereits vor dem Vertragsabschluss die Option der Sondertilgung zu berücksichtigen. Diese muss separat in dem Vertrag festgeschrieben werden. Kreditinstitute erlauben eine Sondertilgung bis zu 10 Prozent der gesamten Darlehenssumme. Meist lassen sich die Banken diese Option mit einer Gebühr bezahlen, die jedoch in Anbetracht der zu erwartenden Zinsersparnis gering ausfällt. In Bausparverträgen sind Sonderzahlungen jederzeit möglich.

Ein Lottogewinn oder eine hohe Erbschaft ist zwar recht unwahrscheinlich, jedoch nicht unmöglich. In diesem Fall wäre der Kreditnehmer in der Lage, sein Darlehen vorzeitig auszulösen. Da dies für das Kreditinstitut jedoch Zinseinbußen bedeutet, kostet eine vorzeitige Auslösung Gebühren. Diese werden in der Vorfälligkeitsentschädigung festgeschrieben und setzen sich aus dem errechneten Zinsschaden und einer Bearbeitungsgebühr zusammen.

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