Beleihungsausläufe – Zinsaufschläge bei den Beleihungsstaffeln

By | 15. März 2016

In letzter Zeit gehen immer mehr Banken dazu über, die Aufschläge auf den Standard-Zinssatz deutlich zu erhöhen, wenn kein, oder nicht genügend Eigenkapital mitgebracht wird.

So war es früher üblich, einem Kunden , der 20-30% Eigenkapital des Kaufpreises mitgebracht hat, den Standard-Zinssatz zu geben und moderate Aufschläge von 0,x% aufzuschlagen, wenn jemand zu 100% finanzieren wollte (oder mehr als 100%, um Nebenerwerbskosten mit zu finanzieren).

Davon nehmen nun immer mehr Banken Abstand. Zunächst hatte die DiBa weitere Zinsschritte eingefügt, also die Beleihungsstaffeln erweitert und mit höheren Zinsen versehen und nun folgen andere nach.

Während früher also ein 100%-Finanzierungskunde ca. 0,6 – 1,x% mehr bezahlen musste, als ein 80% Finanzierer, so sind dies heute teilweise bis zu 3-4% Aufschlag auf den Standard-Zins. Wenn der Standarzins also beispielsweise 4,2% beträgt gibt es nun Banken, die dem Kunden der eine Vollfinanzierung, also über 100% Fremdkapital benätigt, diesen Kunden also 8% Zins in Rechnung stellen. Somit zahlen solche Kunden fast den doppelten Betrag Zinsen.

Das Ziel der Banken ist dabei natürlich völlig offensichtlich: sie wollen ihr Ausfallrisiko deutlich minimieren und ein Kunde, der in der Vergangenheit nichts gespart hat, also keine 20-30% mitbringt, den wollen die Banken eigentlich nicht haben. Eine gute Eigenkapital-quote vorzuweisen, spart Ihnen also deutliche Summen.
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