Hausfinanzierung

Die Finanzierung eines Neu- oder Altbaus sollte wohl überlegt sein. Viele Kredite scheitern daran, dass der zukünftige Hausbesitzer Faktoren nicht bedacht hat, die Einfluss auf die Finanzierung haben. Zu komplex ist die Hausfinanzierung im Allgemeinen für den Laien. Zukünftige Hausbesitzer sind häufig mit der Entscheidung für die Hausfinanzierung überfordert. Zu viele Kriterien gilt es zu bedenken, zu viele Varianten an Finanzierungen werden angeboten. Eine unabhängige Beratung ist schwer zu bekommen, da natürlich jeder Berater seine eigenen Produkte anpreist.

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Hausfinanzierung beantragen und sich günstiges Baugeld sichern

Wie also soll man sich entscheiden? Woher bekommt man alle wichtigen Informationen, die man zur Entscheidung benötigt? Wer eine Hausfinanzierung benötigt, sollte zuerst einmal viel Zeit investieren und sich eingehend danach erkundigen, welche Voraussetzungen für die Genehmigung einer Hausfinanzierung mitzubringen sind.

Eine intensive Recherche im Internet, eine persönliche Beratung bei Bank oder Sparkasse und die Lektüre einschlägiger Fachliteratur sollten jeder Entscheidung vorausgehen. Schließlich bindet sich der Hauskäufer auf Jahre und zahlt viel Geld. Nicht wenige verschulden sich sogar bis an ihr Lebensende. Jeder Prozentpunkt weniger an Kreditzinsen kann am Ende Zehntausende von Euro ausmachen.
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Ganz wichtig ist der Aspekt, ob der Hausbesitzer sich die Kreditzinsen und Tilgung auch in schwierigen Jahren leisten kann, wenn womöglich Arbeitslosigkeit oder Krankheit eines Familienmitglieds die Finanzierung gefährden. Nach nur zwei ausstehenden Zahlungen kann die Bank nämlich den Hauskredit kündigen. Im Notfall geht dann alles sehr schnell und das Haus muss verkauft werden. Damit es nicht soweit kommt, sollte man viel Zeit und eventuell auch Geld in eine fundierte Beratung investieren. Hierdurch lassen sich erhebliche Kosten sparen, die den Hauspreis entscheidend beeinflussen können.

Eigenkapitalquote bei der Hausfinanzierung

Viel Geld sparen können Häuslebauer auch, wenn sie im Vorfeld Eigenkapital mitbringen. Die meisten Banken und Kreditinstitute setzen eine Eigenkapitalquote von mindestens 20 Prozent voraus. Für die Grobplanung, ob man sich das gewünschte Traumhaus überhaupt leisten kann, helfen so genannte Finanzierungsrechner im Internet. Sie geben wertvolle Anhaltspunkte, wie teuer das gewünschte Haus auf Dauer wird. Eine individuelle Beratung jedoch können sie nicht ersetzen.

Eine häufig gewählte Finanzierung ist in Deutschland immer noch der Bausparvertrag. Seit mehr als 100 Jahren schon funktioniert das Prinzip des Bausparens, bei dem man über Jahre regelmäßig Geld für den geplanten Hauskauf oder Hausbau anspart. Bauspardarlehen sind nicht nur deshalb bei den Bundesbürgern beliebt, weil sie zudem auch leicht und unbürokratisch zu bekommen sind. Weitere Finanzierungen können über eine Lebensversicherung erfolgen oder aber über ein Annuitätendarlehen, das in der Regel über 10 bis 15 Jahre läuft. Hierbei sind die Zinssätze für den gewählten Zeitraum festgeschrieben.

Sondertilgungsoptionen bieten bei manchen Krediten darüber hinaus die Möglichkeit, außer Plan Rückzahlungen zu leisten. So kann man dann zum Beispiel bei einer Abfindung oder im Erbfall dieses Kapital direkt zur Tilgung des Hauskredits einsetzen. Unser Tipp: Häuslebauer sollten lieber etwas zu vorsichtig kalkulieren, um auch im Notfall noch genug Liquidität zu haben.

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