Hauskredit

Der Hauskredit zählt zu den umfangreichsten Darlehensarten überhaupt. Das gilt sowohl für die zu vergebende Kreditsumme, als auch für die zumeist sehr lange Laufzeit, innerhalb dieser die Hauskredite vom Kunden getilgt werden müssen. Daher sollte man vor Vertragsabschluss die verschiedenen Angebote genau vergleichen. Da es für nahezu jeden Finanzierungswunsch heute ein spezielles Darlehen gibt, was seitens der Banken angeboten wird, ist das natürlich auch im Bereich der Immobilienfinanzierung der Fall. Hier spricht man oftmals vom so genannten Hauskredit, den man zur Finanzierung einer Immobilie verwenden kann.

Dahinter verbirgt sich in der Regel ein Hypothekendarlehen, welches der Kunde zur Hausfinanzierung nutzen kann. Der Hauskredit kann entweder dazu verwendet werden, um den Kauf eines Hauses bzw. einer Wohnung zu finanzieren, oder um die entstehenden Baukosten des Hauses durch das Darlehen tragen zu können. Der Hauskredit in Form des Hypothekendarlehens wird entweder von Universalbanken oder auch von speziellen Hypothekenbanken angeboten.
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Der Hauskredit an sich besteht aus verschiedenen Komponenten. Natürlich muss der Kunde zunächst einmal errechnen, welche Darlehenssumme er benötigen wird. Das ist oftmals nicht nur die Kaufsumme des Objektes, sondern hinzu kommen noch Notargebühren und evt. Maklergebühren. Neben der Darlehenssumme spielt der Zinssatz natürlich ebenfalls eine große Rolle. Im Rahmen des Hauskredites als Hypothekendarlehen kann man sich zwischen einen variablen Zinssatz und einem Festzins entscheiden. Je nach aktueller Marktlage, ist die eine oder andere Variante jeweils die bessere Alternativ. So sollte man eine Zinsfestschreibung zum Beispiel nur dann wählen, wenn die momentan angebotenen Zinsen relativ niedrig sind.

Neben Darlehenshöhe und Zinssatz muss im Rahmen des Hauskredites zudem noch festgelegt werden, wie hoch die monatliche Rate sein soll. Diese setzt sich aus den zu zahlenden Zinsen und der anfänglichen Tilgung für das Darlehen zusammen. Häufig ist es eine gute Hilfe, eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung zu erstellen, da man so erkennen kann, über welchen Betrag freies Einkommen man monatlich verfügt und wie hoch die Summe sein darf, die man dann für die Hauskredit-Rate aufwenden kann. Aus den Komponenten Kreditsumme, Zinssatz und Ratenhöhe ergibt sich dann letztendlich automatisch die Laufzeit des Darlehens. In der Regel ist beim Hauskredit eine Laufzeit von 15-25 Jahren durchaus üblich.

Als Sicherheit möchte nahezu jeder Kreditgeber im Bereich der Hausfinanzierung eine Grundschuld zu Lasten des Kunden eintragen lassen. Diese wird in das jeweilige Grundbuch eingetragen und berechtigt den Kreditgeber dazu, die Sicherheit unter bestimmten Bedingungen auch zu verwerten (Zwangsversteigerung). Das kann zum Beisiel dann der Fall sein, wenn der Kreditnehmer seine Darlehensraten nicht mehr ordnungsgemäß zahlen kann.

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