Immobilienkredit

Für den Erwerb einer Immobilie wird in der Regel ein Immobilienkredit notwendig, weil nur die wenigsten in der Lage sind die gesamte Summe sofort zu bezahlen. Bevor eine Immobilie erworben werden kann, muss die Finanzierung gesichert sein. In der Regel setzt sie sich aus mehreren Finanzierungsquellen zusammen. Der Immobilienkredit nimmt hierbei den zentralen und wichtigsten Stellenwert ein. Es ist immer gut, wenn der Finanzierungsplan für die Immobilie von einem Fachmann erstellt wird, der gleichzeitig die Unterlagen für den Immobilienkredit anfertigt.

Bei der notwendigen Kredithöhe genügt es nicht, wenn nur die Kosten für den Kauf, oder Bau berücksichtigt werden. Große finanzielle Posten können auch der Erwerb des Baulandes, oder notwendige Anschluss-, bzw. Straßenbaugebühren sein. Eine Rückfrage bei der Kommune dazu ist immer sinnvoll. Auch die Tilgung der Raten muss über den langen Zeitraum (oft 30 Jahre) glaubhaft belegt werden können. Die Rückzahlraten sollten so viel Reserven beinhalten, dass sie auch bei Krankheit, oder kurzfristiger Arbeitslosigkeit noch möglich sind.

Jeder Kreditnehmer ist gut beraten, wenn er vor dem Vertragsabschluß einen umfangreichen Vergleich der Anbieter von Immobilienkrediten durchführt. Zu groß sind die Unterschiede bei den Zinsen und sonstigen Kosten. Dabei können schon kleine Differenzen bei der großen Summe und der langen Laufzeit eines Immobilienkredites mehrere tausend Euro ausmachen. Betrachtet werden müssen immer die die Gesamtkosten. Wichtig für den Vergleich ist, dass er unabhängig erfolgt. Jeder Bankangestellte, oder Kreditvermittler wird immer versuchen, die Produkte zu verkaufen, wo er die höchste Provision erhält.
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Anders ist es beim Kreditvergleich im Internet. Hier kann der Interessent unabhängig auf den entsprechenden Seiten seine gewünschten Daten eingeben und er erhält sofort die günstigsten Anbieter aufgelistet. Hier erscheinen nicht nur Anbieter der Region, sondern auch Direktbanken und ausländische Anbieter. Mit den günstigsten Bietern kann danach konkret weiter verhandelt werden.

Vor der Unterzeichnung des Vertrages für den Immobilienkredit holt die Bank noch eine Schufa Auskunft ein, um zu prüfen, ob der Antragsteller schon mehrere Darlehen besitzt und die Gefahr eine Überschuldung besteht. Zur Sicherheit wird bei jedem Immobilienkredit eine Grundschuld eingetragen. Damit kann die Bank bei größerem Ausfall der Raten die Immobilie ohne Genehmigung des Eigentümers verkaufen, um ihr Geld zu bekommen. Der Kreditvertrag sollte immer erst dann unterzeichnet werden, wenn alle Fragen und Probleme geklärt wurden. Nach der Unterzeichnung gibt es für den Kreditnehmer noch ein Rücktrittsrecht (in der Regel 2 Wochen).

Danach ist er in allen Punkten für beide Seiten bindend. Jede spätere Änderung ist nur schriftlich und im beiderseitigen Einverständnis möglich. Alle Kosten der Immobilienfinanzierung gehen zu Lasten des Immobilienkredites. Dazu muss der Kreditnehmer entsprechenden Rechnungen und Belege vorlegen, die dann bezahlt werden. Nach Abschluss der Baumaßnahme wird der Immobilienkredit in eine Hypothek umgewandelt.

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